Mama da ist ein Monster unter meinem Bett

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monsterIm ersten Lebensjahr unseres kleinen Mannes war Schlafen ein großes Thema. Ihn Abends zum Einschlafen hinzulegen, war selten ein Problem. Aber bis er endlich bereit war durchzuschlafen, vergingen doch einige Monate. Daher war ich wirklich sehr froh, als es keine nächtlichen Unterbrechung meines Schlafes mehr gab.

Doch plötzlich als mein Sohn circa 30 Monate alt war hatten wir keine Nacht mehr, ohne das die Monster unter seinem Bett aktiv wurden. Er stand Nachts oft weinend in seinem Bettchen und erzählte mir von Monstern vor dem Fenster, die draußen klopfen und erzählen oder sie klingelten und versteckten sich unter seinem Bettchen. Eigentlich ist er überhaupt kein ängstliches Kind. Daher versuchte ich es damit, ihm gut zuzureden. Ich wollte ihn aber auch nicht mit seiner Angst alleine lassen und ihm zeigen dass ich seine Bedenken ernst nehme. Ich versuchte sie, so gut wie möglich zu zerstreuen und ihn auf andere Gedanken zu bringen. Wir schauten jeden Abend unter sein Bett, im Kleiderschrank und in jeder Ecke des Kinderzimmers, dass sich da niemand versteckt. Ausserdem erklärte ich ihm mantrahaft, dass es keine Monster gibt. Als das alles nichts half, musste ein neuer Plan her.

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Was tun gegen Monster die Alpträume machen?

Seine Kindergärtnerin brachte mich auf die Idee das Abendritual zu verändern und ihm etwas abends mit ins Bett zu geben, dass ihn „beschützt“. Ich ging mit ihm einkaufen und er durfte sich einen neuen Schlafanzug aussuchen natürlich mit seinen Lieblingstier dem Fuchs drauf. Außerdem entdeckte ich im Internet eine niedliche Idee, mit einem so genannten „Monstersspray“.

Also durchsuchte ich unsern Haushalt nach einer Sprühflasche, druckte mir ein Monsterbild aus dem Internet aus und bastelte ein eigenes Monstersspray. Leider habe ich damals, kein Foto von der Flasche mit unserem Spray gemacht. Deswegen hier zwei Alternativen, die ich im Internet gefunden habe:

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Quelle: http://www.happygoluckyblog.com

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Quelle: http://becolorful.typepad.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abends gab es dann den neuen Fuchs – Schlafanzug. Ich erklärte ihm, dass der Fuchs alle Monster vertreibt und wenn sich doch eins zu ihm traut, dann würde der Fuchs es fressen. Wir besprühten mit dem Monsterspray sein Bett und die Ecken des Zimmers. Ich kann nur soviel sagen, es hat geklappt! Natürlich kam noch ab und zu ein Monster zu Besuch. Aber dank dem Spray, war das Thema ganz schnell geklärt. Seither lassen uns die nächtlichen Monster in Ruhe.

Als er sich dann zu seinem 3ten Geburtstag eine Monsterparty wünschte war es das Zeichen – monster„Vor Monstern haben wir keine Angst mehr, mit dem feiern wir jetzt nur noch“. Den Kuchen der besagten Monsterparty, hab ich euch ja schon hier gezeigt.

Alles Liebe Katharina

P.S. die goldigen Comicmonster gibt es hier zum Download.

 

2 Kommentare

  1. Witzige Idee, das „Anti-Monster-Spray“.

    Klar kann ich mich kaum noch an die eigene Kindheit erinnern, aber mit Logik kommt man gegen Ängste nun einmal nicht an. Wenn dafür das Gefühl vermittelt wird, die Eltern nehmen die Ängste ernst und haben ein paar Tricks drauf, dann gesellt sich zur Angst eine Geborgenheit hinzu… Sehr clever!

    • Danke tigger für deine netten Worte 🙂 – ich freue mich das du die Idee auch klasse findest.

Ich freue mich immer über Kommentare