„Let’s ask Mama“ – Thema Taufe

lets-ask-mamaAnmerkung der Redaktion :-): Mir haben einige von Euch geschrieben, wie schade sie es finden, daß nicht mehr alle Mamas, die zu Beginn mit geschrieben haben unsere Fragen beantworten. Daher würde Kathi und mich interessieren, ob Ihr nach der Sommerpause weitere „Let’s ask Mama“ – Fragen lesen möchtet und wer Lust hat mitzuschreiben?

Bevor Küken&Nest ab dem nächsten Wochenende in die Sommerurlaubspause geht, gibt es heute noch ein brandneues „Let’s ask Mama“.

100904_2856Das Thema lautet – Taufe: „Sollen wir unser Kind taufen lassen?“

Wir konnten diese Frage für uns und unseren Sohn mit JA beantworten, nicht nur weil wir beide aus Familien stammen, wo der Glaube an Gott gelebt wurde. Uns ist wichtig, daß wir unserem Sohn das Geschenk des Glaubens und damit eine Verbindung zu Gott mit auf seinen Lebensweg geben. Nicht weil man das einfach macht, wenn man selbst getauft und konfirmiert ist, sondern weil der Glaube Werte und Verbundenheit vermittelt die Ihn hoffentlich ein ganzes Leben begleiten werden.

Für ein Kind ist es wichtig unsere Kultur, die auf christlich-abendländischen Wurzeln beruht, kennenzulernen und zu verstehen. Daher ist der Eintritt durch die Taufe in eine Kirchgemeinde für mich der erste Schritt die eigene kulturelle Identität und Herkunft besser zu verstehen. Außerdem denke ich, daß Kinder die keinerlei Erfahrungen mit Kirche und Glauben gemacht haben, dies später schwerer für sich entdecken und annehmen werden. Genauso kann ein Kind später entscheiden, aus der Kirche auszutreten, wenn es nicht gläubig ist. Aber dann entscheidet es sich gegen einen Weg, den es eine Zeit lang gegangen ist und dadurch auch kennt.

Die Entscheidung, ob man sein Kind taufen läßt oder nicht, sollte man nicht von der Meinung anderer abhängig machen. Entweder, der eigene Glaube rät einem dazu oder man läßt sein Kind eben nicht taufen. Wichtig ist, daß es nicht Sinn der Taufe ist sich dadurch Vorteile zu verschaffen (Anrecht auf einen kirchlichen Kindergarten) oder einfach nur ein tolles Familienfest zu feiern! Wer hinter dem Gedanken der Taufe nicht steht, sollte sein Kind auch nicht taufen lassen. Wenn das Kind später seinen Glauben entdeckt, kann es sich ja immer noch taufen lassen.

Jetzt bin ich gespannt zu lesen, was meine Mitbloggerinnen Kathi & Sonja heute geschrieben hat. Wenn ihr zu dem heutigen Thema etwas schreibt, werde ich euch gern hier verlinken. Postet einfach euren Artikellink in den Kommentaren. Bei Saskia geht es heute auch um Taufe 🙂 die von Ihrem Minimuffin – Herzlichen Glückwunsch!

Alles liebe Katharina

 

5 Kommentare

  1. Guter Post!
    Ich finde deine Einstellung genau richtig!
    Wir haben uns für eine „freie Taufe“ entschieden. Tatsächlich war es eine Willkommensfeier für unsere Tochter. Wir haben die Paten ins Amt genommen, es gab aber keinen Eintritt in die Kirchengemeinde.
    Wir wollen es so handhaben, dass unsere Maus später etwas über den christlichen, aber auch andere Glaubensrichtungen lernt und sich später selbst entscheiden kann.

  2. Liebe Katharina,
    ich finde, du hast deine Entscheidung toll erklärt und ich bin da ganz deiner Meinung! Auch wenn wir selbst dieses Thema ganz anders handhaben finde ich es genau richtig, was du für deine Familie tust :-))
    Liebe Grüsse ! Kathi

    • Hallo Kathi,

      ich danke dir :-). Ich fand deinen Post sehr interessant weil du genau im anderen extrem (wenn man es so sagen darf) gross geworden bist. Ich bin ja in der DDR geboren und war mit einem Gläubigen Elterhaus eher die Minderheit, auch nach der Wende waren wir immer sehr wenige im Religionsunterricht. Dadurch war es immer meine Entscheidung meinen Glauben zu leben und zu teilen. Ich finde es schade das du so ausgegrenzt worden bist? Eigentlich sollte das doch uns Christen auszeichnen das wir andere in unsere Gemeinschaft aufnehmen und nicht ausgrenzen.

      Fand die Frage klasse und hoffe das doch noch ein paar schreiben.

      LG Katharina

Ich freue mich immer über Kommentare