Die Weihnachtsigel sind bei uns eingezogen

Igel

Na mal schauen wie lange sie noch hier wohnen. Denn sie sehen nicht nur sehr goldig aus, nein sie sind auch noch richtig lecker. Und das Beste – Weihnachtsigelkekse sind absolut tauglich, um sie mit Kindern zu backen, denn es geht ratze fatze schnell.

Igel

Gelernt habe ich die Kunst des Igel Backens von Konditorin Franziska, die sonst für die wunderschönen Torten im Maître in der Leipziger Südvorstadt zuständig ist. Um eurer Frage zuvor zu kommen, nein ich habe leider keine Profikonditorin bei mir Zuhause, die uns die Weihnachtkekse zaubert.

Aber Dank der lieben Anja vom Blog schönes + leben konnte ich zusammen mit anderen kreativen Bloggermädels leckere Streberplätzchen unter fachmännischer Leitung zaubern. Dafür durften wir die Küche von Raik und seiner Frau verwüsten. Die Beiden haben in Leipzig Lindenau ein urgemütliches Schrebergartenrestaurant mit dem passenden Namen Herr Bergs Garten. In der großzügigen Küche konnten wir uns backtechnisch austoben und wurden nebenbei vom Hausherrn sehr lecker bekocht. Einige der Zutaten kamen sogar aus eigenem Anbau direkt aus der Schrebbergartenanlage.

Es war also in doppelter Hinsicht die perfekte Mama Auszeit. Ich durfte ganz allein backen ohne das kleine klebrige Hände meine Küche in null Komma nix in ein Chaos verwandelten. Ich durfte auch noch essen ohne dabei Assistenz zur Nahrungsaufnahme meines Nachwuchses zu spielen.

Jetzt will ich euch aber verraten, wie ihr selbst eine Herde Igel in eurer Küche zaubert.

Zuerst wird ein 123 Mürbeteig hergestellt. Dieser Name ist eine Gedächtnisstütze für die Zutaten: Zucker, Butter und Mehl werden im Verhältnis 1 : 2 : 3 eingesetzt. Je nachdem wie viele Igel ihr backen möchtet, könnt ihr selbst die Mengen festlegen.


Und dann geht es los

  • Die kalte Butter mit Zucker, Salz und Vanillinzucker mit den Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Danach das Mehl hinzugeben (in unserem Fall haben wir 1/3 Mehl durch Haselnüsse ersetzt). Zum Schluss den Teig mit der Hand verkneten.
  • Nun den Teig mindestens 30 Minuten kalt stellen, bevor er weiterverarbeitet wird.
  • Auf geht´s ans Igel formen. Das klappt ganz leicht, wenn ihr zuerst kleine Kugeln formt. Dann die Hände mit den Handballen seitlich aneinander legt so als wenn Eure Hände ein Buch sind. Die Kugel nun vorsichtig zwischen den Handflächen vor und zurück rollen bis an der Kugel ein Igelschnäutzchen entsteht.
  • Jetzt heißt es ab aufs Backblech und bei 180 °C etwa 10 Minuten goldgelb backen.
  • Nach dem Abkühlen wird der Igelpopo zuerst in Schokoganache und dann in Schokostreusel getaucht. Jetzt gut trocknen lassen und fertig sind die Igelkekse

Hier noch ein paar Profitips

Je feiner der Zucker ist, desto mürber wird das Gebäck. Denn grober Zucker bildet beim Backen braune Punkte. Deshalb ist Puderzucker eine Alternative zum normalen Zucker.
Den Mürbeteig am besten mit kalten Händen kneten. Ist der Teig zu warm, wird er klebrig.
Keinesfalls nach Gutdünken Mehl zufügen. Dann wird der Teig beim Backen hart.

Ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß beim Backen wie ich

Alles liebe Katharina

P.S: Vielen Dank an Anja und Annabellsagt für die schönen Fotos.

 

Ich freue mich immer über Kommentare